Schwacher Beckenboden – Schaffst Du es nicht zur Toilette?

Jede dritte Frau ist von einer Inkontinenz betroffen! Lerne was Du dagegen tun kannst!

Der Beckenboden – ein Tabu-Thema – worüber keine Frau gerne spricht. Jedoch ist es tatsächlich so, dass 4,5 Millionen Frauen an einer Harninkontinenz in Deutschland leiden (www.statistica.com).

Folgende Probleme können sich bemerkbar machen:

  • ungewollter Urinverlust bei Belastung (z.B. Lachen, Niesen, Husten, schweres Tragen)
  • ungewollter Urinverlust ohne Belastung
  • verstärktes Harndranggefühl
  • Gefühl es nicht mehr rechtzeitig auf die Toilette zu schaffen
  • Druckgefühl in der Scheide

Am häufigsten ist ein ungewollter Urinverlust beim Lachen, Niesen und Husten, auch wenn es vielleicht auch nur ein paar Tropfen sind – unangenehm ist das auf jeden Fall.

Schwacher Beckenboden direkt nach der Schwangerschaft

In und nach der Schwangerschaft ist es normal, dass es kurze Zeit zu einer Inkontinenz kommen kann. Denn durch die Schwangerschaft erweicht der Beckenboden und wird sehr schwach. Durch eine konsequente und gute Rückbildungsgymnastik kann man eine Inkontinenz wieder in den Griff bekommen. Spätestens nach 6 Monaten oder spätestens nach dem Abstillen, sollten keine Symptome mehr vorhanden sein, wenn es doch so ist, ist es enorm wichtig, noch mehr dagegen zu tun. So kann Physiotherapie und gezieltes Beckenbodentraining helfen.

Inkontinenz nach mehreren Schwangerschaften

Du bist mehrfache Mutter und hast seither Beckebodenprobleme? Ja, auch das ist leider ein sehr häufiges Problem für Mehrfachmamas. Fehlende Rückbildungsgymnastik kann das Problem leider verstärken. Wird der Beckenboden nach der ersten Schwangerschaft nicht richtig trainiert, dann wird er in der zweiten Schwangerschaft noch weiter geschwächt, und so geht es weiter … Leider fällt es dem Beckenboden zunehmend schwerer die Stabilität zu gewährleisten.

Inkontinenz im Alter

„Im Alter ist das doch normal!“ – Hast du diesen Spruch schon gehört? Bestimmt!

Sehr viele Frauen leiden ab ca. 50-60 Jahren an einer Inkontinenz, dabei tröpfelt es beim Lachen, Niesen, Husten oder sie schaffen es nicht rechtzeitig zur Toilette. Ursache dafür sind:

  • Mehrfachmama
  • fehlende Rückbildungsgymnastik nach den Schwangerschaften
  • Gebärmutter- / Blasensenkung
  • Schwaches Bindegwebe
  • Fehlendes Training

Wie verhindere ich eine Inkontinenz im Alter oder werde sie los?

Besonders nach einer Schwangerschaft ist es wichtig gezieltes Beckenbodentraining zu machen. Besuche deshalb unbedingt einen guten Rückbildungskurs oder führe diesen online durch. Dabei solltest du darauf achten, dass es sich um einen erfahrenen Kursleiter handelt. Auch wenn du vielleicht nach deiner ersten Schwangerschaft keine Probleme hast, ist es trotzdem wichtig, dass du ein gezieltes Training durchführst. Nimm das bitte nicht auf die leichte Schulter, denn spätestens nach der zweiten Schwangerschaft werden sich die Symptome verstärkt zeigen.

Sollte die Schwangerschaft schon lange her sein, dann suche dir einen Beckenbodentherapeuten und führe ganz gezieltes Beckenbodentraining durch. Eine Inkontinenz wird nur besser, wenn du deinen Beckenboden täglich trainierst!

Vermeide unbedingt:

  • Schweres Tragen
  • Stoßbelastende Sportarten (Joggen, Zumba, Aerobic)
  • Pressen auf der Toilette

Fazit:

Es ist wichtig die richtige Beckenbodenspannung zu lernen, die richtigen Übungen zu machen, sowie durch verschiedene Tests zu erfahren wie fit dein Beckenboden ist. Besuche deshalb unbedingt einen Rückbildungskurs oder Beckenbodenkurs (auch online möglich), achte dabei darauf, dass es ein erfahrenerer Kursleiter ist.

Sollten Online-Kurse nicht dein Ding sein, dann kontaktiere mich gerne für ein Einzeltraining / Beckenbodentherapie.

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